
Fabian Hellstern stellt sich vor

🎓 Pferdewirtschaftsmeister – Klassische Reitausbildung
🏅 Stipendiat des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR)
🐴 Pferdewirt – Haltung & Service
🐎 Pferdewirt – Klassische Reitausbildung
🏆 Trainer A – Leistungssport (FN)
🦄 FN- Referent
🧪 Besamungstechniker
Ein Pferd mit feinen Hilfen begleiten zu können, ist für mich eines der schönsten Ziele der Ausbildung. Dahinter stehen ein durchdachter Aufbau, aufmerksames Beobachten und das Gespür dafür, was dieses Pferd im jeweiligen Moment braucht.
Als Pferdewirtschaftsmeister unterstütze ich Pferde und ihre Reiter dabei, Balance, Durchlässigkeit und Selbsthaltung Schritt für Schritt zu entwickeln. Einen besonderen Schwerpunkt bildet dabei die Handarbeit und ihre Verbindung zur Ausbildung unter dem Sattel.
Meine Geschichte beginnt mit einer Reitstunde
Mit vier Jahren schenkte mir meine ältere Schwester eine Reitstunde zu Weihnachten. Aus diesem Geschenk entwickelte sich eine Begeisterung, die meinen weiteren Lebensweg geprägt hat.
Meine ersten Erfahrungen sammelte ich mit Camarguepferden und in der südfranzösischen Arbeitsreitweise. Rinderarbeit, ungarische Post und das Reiten ohne Sattel gehörten ebenso dazu wie die Freiheit, vieles auszuprobieren. Diese Zeit hat meine Freude an der Vielseitigkeit der Pferde geweckt und meinen Blick für unterschiedliche Ausbildungswege geöffnet.
2012 begann ich meine Ausbildung zum Pferdewirt im Haupt- und Landgestüt Marbach, die ich mit Auszeichnung abschloss. Dort vertiefte sich auch meine Beschäftigung mit der Arbeit an der Hand. Es folgten weitere prägende Stationen, Erfahrungen mit unterschiedlichen Pferdetypen sowie Auftritte bei Pferdeshows.
Meinen weiteren Ausbildungsweg führten mich nach Nordrhein-Westfalen und nach Warendorf. Sowohl den Abschluss als Pferdewirt der Fachrichtung Klassische Reitausbildung als auch den Pferdewirtschaftsmeister absolvierte ich mit Auszeichnung. Ein Stipendium des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei eröffnete mir zusätzliche Möglichkeiten, mich in Dressur und Springen weiterzuentwickeln.
Was meine Arbeit prägt
Jedes Pferd bringt andere körperliche Voraussetzungen, Erfahrungen und Reaktionen mit. Deshalb beginnt Ausbildung für mich mit genauem Hinsehen: Was gelingt bereits? Wo fehlt noch Verständnis, Kraft oder Sicherheit? Und welcher nächste Schritt ist sinnvoll?
Besonders wichtig sind mir Timing und Dosierung der Hilfen. Eine Hilfe muss im passenden Moment ankommen und so abgestimmt sein, dass das Pferd sie verstehen kann. Ebenso entscheidend ist, eine richtige Antwort zu erkennen und die Hilfe wieder zurückzunehmen. Daraus entstehen Klarheit, Vertrauen und zunehmend feinere Verständigung.
Geduld und ruhige Konsequenz gehören für mich zusammen. Ich möchte Anforderungen verständlich aufbauen und dem Pferd die Zeit geben, sich körperlich und mental weiterzuentwickeln.
Warum Handarbeit einen besonderen Platz einnimmt
Die Arbeit an der Hand ermöglicht es, Bewegungen unmittelbar zu beobachten und einzelne Ausbildungsschritte gezielt zu begleiten. Sie bietet vielfältige Möglichkeiten, das Körperbewusstsein zu fördern, die Koordination zu verbessern und Aufgaben unter dem Sattel vorzubereiten oder zu ergänzen.
Mich interessiert dabei besonders, wie eine Übung dem jeweiligen Pferd helfen kann. Ihr Wert zeigt sich darin, ob das Pferd verständiger auf die Hilfen reagiert, sich besser ausbalanciert und Bewegungen mit zunehmender Leichtigkeit ausführt.
Wissen verständlich weitergeben
In meinen Lehrgängen und Seminaren möchte ich Ihnen vermitteln, wie Sie Zusammenhänge erkennen und daraus sinnvolle Entscheidungen für Ihr eigenes Training ableiten. Sie sollen verstehen, weshalb Sie eine Übung einsetzen, woran Sie eine gute Ausführung erkennen und wann Sie Ihre Hilfen oder Anforderungen anpassen sollten.
Mein Ziel ist, dass Sie mit einem geschulteren Blick, klareren Hilfen und einem nachvollziehbaren nächsten Schritt mit Ihrem Pferd weiterarbeiten können.
Ich freue mich darauf, Sie und Ihr Pferd auf diesem Weg zu begleiten.